Aktueller Vorstand gewählt am 23. Mai 2025 bis Mai 2027
OBFRAU
Sabine Stögmüller-Sturm
Mutter zweier mittlerweile erwachsenen Kinder mit diagnostizierter Legasthenie
OBFRAU - STELLVERTRETERIN
Mag.a Doris Danninger
Mutter zweier mittlerweile erwachsenen Kinder mit diagnostizierter Legasthenie
SCHRIFTFÜHRERIN
Dr.in Daniela Wetzelhütter
Betroffene
SCHRIFTFÜHRERIN - STELLVERTRETERIN
Mag.a Jasmin Walter
Klinische Psychologin, Testungen für Legasthenie, Legasthenietrainerin
KASSIER
Hubert Helletsgruber
Vater einer mittlerweile erwachsenen Tochter mit diagnostizierter Legasthenie
KASSIER - STELLVERTRETERIN
Edeltraud Sturm
Großmutter von betroffenen Enkelkindern
Entstehungsgeschichte
Im Mai 2012 übernahm ein hochmotiviertes Team den von Frau Schulter 1998 gegründeten Oberösterreichischen Landesverband Legasthenie. Als Eltern betroffener Kinder kannten wir aus eigener Erfahrung die Herausforderungen im Schulalltag. Uns verband das gemeinsame Ziel, Aufklärungsarbeit für Betroffene und Lehrende zu leisten und damit die täglichen Schwierigkeiten für unsere Kinder besser zu verstehen und zu verändern.
Von Anfang an verstanden wir uns als Interessensvertretung für Betroffene und ihre Familien. Unser übergeordnetes Ziel war und ist es, die Bildungschancen von Menschen mit Legasthenie und ähnlichen Teilleistungsschwächen zu verbessern.
Ein erster wichtiger Meilenstein unseres Vereins war die Erstellung eines Punktekataloges, der auf Probleme im schulischen Umgang mit Legasthenie eingeht und konkrete Verbesserungs- und Handlungsvorschläge bietet. Diesen Katalog stellten wir der damaligen Landesrätin Frau Hummer vor und gaben ihn an die Schulpsychologie weiter, um ihn in die bildungspolitische Diskussion einzubringen.
Durch unsere Vernetzungsarbeit konnten wir uns bei der regelmäßig stattfindenden „Plattform Lernen“ einbringen – einer Initiative, die von Professor Dr. Fellinger initiiert wurde und den Austausch zwischen Betroffenen, Fachleuten und Entscheidungsträgern fördert.
In Österreich gibt es keine einheitliche gesetzliche Vorgabe zum Umgang mit Legasthenie, sondern Richtlinien und Erlässe des Bundesministeriums sowie der Bildungsdirektionen, die den Umgang mit Lese-/Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) bzw. Legasthenie im schulischen Kontext regeln. Dazu zählt insbesondere das Rundschreiben Nr. 24/2021 des Bundesministeriums – Richtlinien für den Umgang mit Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten (LRS), das verbindliche Hinweise zum schulischen Umgang, zur Feststellung und zur Leistungsbeurteilung enthält. Diese Richtlinien wurden zuletzt 2021 überarbeitet und veröffentlicht. Sie sind für alle Schulen im österreichischen Schulwesen gültig.